3D-Druck auf dem Mond
Die Entwicklung geht sogar über die Sphären der Erde hinaus: So plant die Europäische Weltraumorganisation (ESA) den Bau einer Mondstation, die aus Materialien des Gestirns besteht. Der Clou: Der Bau soll direkt auf dem Mond stattfinden und von einem 3D-Drucker ausgeführt werden. Er soll aus lockerem Mondsand ein festes Gebäude kreieren. Die Tests haben (auf der Erde) schon begonnen. Der riesige 3D-Drucker D-Shape ist mit mondähnlichem Material aus Italien derzeit im Einsatz. Getüftelt wird noch am richtigen Bindemittel, denn es muss Weltraumbedingungen standhalten. Für das Projekt arbeitet die ESA mit der Industrie zusammen. Wann es zum Erfolg führt, bleibt abzuwarten.
Doch soviel ist sicher: Wir können von den Möglichkeiten des 3D-Drucks noch viel erwarten. In der Bildergalerie haben wir erstaunliche Beispiele zusammengetragen. Ein Teil der Bilder entstand auf der Makermesse Make Munich, die im April 2013 in München standfand.
gedruckte Kleidung
Das Kleid, das Dita von Teese trägt, kommt aus dem 3D-Drucker. Es besteht aus 17 Teilen, die dem Model auf den Leib konstruiert wurden. Der Entwurf stammt von Michael Schmidt und Francis Bitoni, gedruckt wurde es in Zusammenarbeit mit Shapeways.
Foto: ©Shapeways, Albert Sanchez
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